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»Ich habe bemerkt, dass mit mir irgendwas Seltsames passiert… Als hätte ich kleine Löcher. Im Gedächtnis.«

Vater

Schauspiel von Florian Zeller

Spielzeit vom 13.03.2017 bis 02.05.2017


André, Witwer, Vater von zwei Töchtern, merkt, dass sich etwas verändert − es verschwinden Sachen, er versteckt Gegenstände, er fühlt sich bedroht, verfolgt, er verliert die zeitliche und räumliche Orientierung. Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung, versucht vor seiner Tochter Anne den Eindruck aufrechtzuerhalten, alles sei in Ordnung, wobei es ganz offensichtlich ist, dass er allein nicht mehr zurechtkommen kann. Also organisiert sie für ihn Pflegehilfen, mit denen sich aber dieser stolze und seine Würde behauptende alte Mann ständig zerstreitet. Und nun will sie mit ihrem neuen Lebenspartner nach London gehen. Was tun? Wie vorgehen? 

Programmheft

„Vater“ ist ein berührendes Stück über einen alternden Mann, der an Demenz erkrankt und auf der Spurensuche nach sich selbst ist; der in eine Welt gerät, in der seine Biografie und die Beziehungen, die sie mitgebracht hat, nicht mehr gelten, weil diese Welt, in der sie entstanden sind, im Verlöschen ist. − Ein theatralisches Spiegelkabinett, überraschend, schräg, beängstigend, aber auch komisch.

Regie: Rüdiger Pape
Bühnenbild: Flavia Schwedler
Kostümbild: Manfred Schneider

Besetzung:

Galerie

Mai 2017

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