In „Geschichte eines Nein“ zeigt Greta, das junge Grenzlandtheater, eindringlich, wie leicht Zuneigung in Abhängigkeit kippen kann – und wie schwer es fällt, Grenzen zu ziehen. (…) Eine dichte, schnelle Inszenierung, die Jugendliche ernst nimmt und ihnen viel zutraut. (…) Meda Banciu und Marcus Barßum Messih schlüpfen mühelos in viele Rollen des Jugendstücks „Geschichte eines Nein“. (…) Die Bühne bleibt bewusst reduziert: eine Rampe, zwei Turnstangen, mehr braucht es nicht, um Bushaltestellen, Klassenzimmer, Parks oder Wohnzimmer entstehen zu lassen. (…) Regisseurin Christine Bossert setzt keinen realen Ort, aber ein sehr reales Gefühl um. (…) Küsse werden nicht gespielt, sondern in verschränkten Händen angedeutet – ein poetischer Kniff, der viel Raum für Fantasie lässt. (…)
Die Aachener Nachrichten zur Gretaproduktion über „Geschichte eines Nein“
Aachener Zeitung, 26. November 2025