Die Aachener Nachrichten über „Extrawurst“

„Moritz Netenjakob und Dietmar Jacobs haben die Komödie „Extrawurst“ als verbales Tennismatch angelegt: Einer schlägt auf, der nächste kontert.“ (…) „Die Dialoge sind schnell, schlagfertig und oft böse.“ (…) „Anja Junski inszeniert „Extrawurst“ im Grenzlandtheater mit hohem Tempo.“ (…) „Alle fünf Darsteller sind hervorragend aufgelegt.“ (…) „Weigelin gibt den prolligen Vereinspräsidenten mit einer grotesken Mischung aus Autorität und Ahnungslosigkeit.“ (…) „Baydar überzeugt als ausgeglichener Erol, der immer wieder betont, dass er keinen Sondergrill und vor allem keine „Türken-Charity“ brauche.“ (…) „Auch der Slapstick sitzt: Einer stolpert, der nächste fällt über ihn, der vierte hängt irgendwie noch mit drin, setzt wieder zum Schlag an.“ (…) „Denn „Extrawurst“ ist schlagfertiger, als das Stück tiefgründig ist.“ (…) „Die Konstruktion ist clever: Alle bekommen ihr Fett weg, niemand kann sich bequem auf die moralisch richtige Seite stellen.“ (…) „Dabei hätte der Abend das gar nicht nötig.“ (…) „„Extrawurst“ ist eine äußerst unterhaltsame, temporeiche und handwerklich präzise Komödie.“ (…) „Die Inszenierung weiß genau, wie sie dieses Lachen erzeugt.“ (…)

Aachener Nachrichten 30.08.2026

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